28. Hachenburger Löwenlauf, 18.10.2014

Juhuuu,
mein erster offizieller 10er ist geknackt!

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Am 18.10.2014 fand der 28. Hachenburger Löwenlauf bei absolutem Bilderbuchwetter statt. Mein erster Lauf, zu dem ich mir ein Ziel gesteckt hatte. Und mit Stolz kann ich berichten – jaaaaaaa! Ziel erreicht!

Nachdem der Extremlauf im April diesen Jahres noch unter dem Motto “Hauptsache ankommen und Spaß haben” lief, war mein persönliches Ziel diesmal “10 km unter 60 min”. Dazu war ich fleißig! Den Trainingsplan hab ich 16 Wochen lang brav durchgezogen, incl. zwei Wochen Pause wegen fetter Erkältung, und schon während des Trainings war das vorgegebene Level erreicht. Die 10km unter einer Stunde hatte ich drauf.

Also steckte ich mein Ziel ein wenig höher, es sollte auf alle Fälle eine persönliche Bestzeit auf 10 km werden und am allerliebsten hätte ich den kompletten Lauf unter einer Stunde gefinisht. Leider hat mir der Veranstalter da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Zieleinlauf ist verlegt worden und der Lauf hatte nun eine Gesamtlänge von 10,8 km!

Ich war jedenfalls vorm Start ganz schön hibbelig. Ist schon was anderes, nicht mehr in einem Team anzutreten, sonder jetzt allein als Einzelkämpfer loszulegen. Zwar waren meine beiden Laufbuddies Vanessa und Martin auch dabei, aber es war klar, dass jeder sein eigenes Ding durchzieht.
Schon beim Einlaufen auf dem Hartplatz in der Nähe ist die Nervosität dann aber ganz schnell verflogen.
Die Konkurrenz wurde beäugt, viele mit Laufshirts von diversen Laufgruppen! Und wie fit die alle aussahen! Die würden uns bestimmt schnell davonrennen….

Am Start hatten wir uns im letzten Viertel einsortiert, das gesamte Starterfeld zählte etwa 180-200 Läufer. Was echt blöd war: die elektronische Zeiterfassung wurde hier beim Löwenlauf nur für die Marathonis eingesetzt. Für uns hieß das “traditionell” mit Startpistole starten und nur die Bruttozeit wurde erfasst. Am Anfang herrschte ein ziemliches Geknäuel, die Truppe musste sich um eine Kurve in die erste schmale Straße zwängen…ich musste mir meine Lücken suchen … ungewohnt!

Und dann ging’s los … die ersten paar Leute wurden überholt und die Strecke ging zunächst nur bergauf. Bloß nicht mitreißen lassen, schön gelassen angehen und am Berg nicht aus der Puste kommen! Die ersten Motivationen kamen über runtastic rein, hihi … immer wieder eine Freude!!!
Ab Kilometer 3 ging’s von der Straße weg in den Wald. Jetzt hieß es sein Tempo zu finden. Aus den Trainingsläufen war ich mein “Wohlfühltempo” gewohnt. Außer im Intervalltraining hab ich ja eigentlich nie richtig Gas gegeben, immer nur “leichte Dauerläufe” trainiert. Ich hab das Tempo mal leicht angezogen um die pace auf jeden Fall unter 6 zu halten – hat ganz gut geklappt. Neben mir lief ein Mädel, das offensichtlich gecoacht wurde, ihr “pacemaker” hat sie immer wieder angetrieben Gas zu geben. Ich hab mir das ne Zeit lang angehört und musste in mich reingrinsen … das konnte ich auch ohne Coach! Also noch ein bisschen flotter, und die beiden abgehängt. Martin lief übrigens ein Stück in Sichtweite vor mir, Vanessa irgendwo hinter mir. Also war ich gar kein Einzelkämpfer, wir kämpften im selben Lauf, in Gedanken beim gleichen Ziel – das verbindet!

Bei Kilometer 6 etwa lief’s richtig gut. Ich konnte zum erstenmal richtig befreit laufen und auch die Landschaft und diese herrliche Sonne genießen! Meine Beine liefen jetzt wie von selbst und ich wunderte mich über eins, zwei andere Läufer (T-Shirt Laufgruppe XY !) die tatsächlich eine Gehpause machten! Ich wurde flotter, die Strecke hatte ein leichtes Gefälle und ich ließ es einfach laufen …

BÄHHHHHHMMM ! Fehler!

Sobald die Konzentration zu sehr nachließ und ich immer schneller wurde, kam mein übelster Feind – das SEITENSTECHEN!
oh nein!!!!
Im Training hab ich das einfach weggeatmet, kurz langsam gemacht und weg war’s. Aber jetzt? Es war plötzlich so heftig, ich musste kurz gehen! Und das HIER? Auf abfallender Strecke???? Ich hörte ein aufmunterndes “tief atmen!” und dachte scheiße ….. meine schöne Zielzeit! Also Pobacken zusammenkneifen und weiterlaufen!
Ich konzentrierte mich auf die Atmung und nahm wieder das Tempo auf … tiiieeef atmen … ignorieren …. weiter …. weiter ….. aua ….aua …….

Und dann war’s wieder so schnell weg wie’s gekommen war. Ich gab wieder Gas. Ab Kilometer 8,5 etwa wollte ich es dann wissen, konnte ich es doch noch schaffen, diese blöde Gehpause rauszuholen?

Ich lief und lief … ich überholte einige Läufer und merkte beim Überholen – hey, die Beine können noch, da geht noch was! Und wieder die Tröten und La-Ola-Wellen aus dem Handy, jaaaa … mehr davon! go go go go ….

Und ich startete tatsächlich so etwas wie einen Endspurt :-)

Ich hatte so einen Spaß dabei, ich linste vorsichtig auf meine Pulsuhr, die pace zeigte kurz 4:50 an .. WOW … runtastic hat mir hinterher ab Kilometer 9 die paces 5:09 / 5:22 / 5:12 / 5:05 angezeigt. Ha! Das tat gut!

Vor dem Ziel dann klatschende Zuschauer, ich hörte den Sprecher beim Zieleinlauf und war happy … gleich geschafft!
Dann kam das Zieltor in Sicht, noch ein paar Meter …
ich hörte meine Nummer, meinen Namen und sah die Brutto-Ziel-Zeit 1:04: xxxxx

Yeahhh, mein erster Zehner!

Ein ganz kleines Event in der großen Laufwelt – aber ein riesiges für mich! Jeder Lauf, mag er noch so unbedeutend sein, ist für den einzelnen Läufer eine Herausforderung, und wenn sie gelingt ist es ein persönlicher Sieg!
Ich machte mich auf die Suche nach Martin, der winkte schon mit dem alkfreien Weizenbier ;-) ohhhh jaaa … DURST!
Einmal abgeklatscht und schnell meinen Schatz begrüßt, der natürlich auch zum Zieleinlauf gekommen war! Auch Martins bessere Hälfte samt Nachwuchs waren zum jubeln dabei.
Und dann kam auch Vanessa dazu und wir feierten uns ein bisschen … bei Sonnenschein und bester  Laune!

Und jetzt?

Neue Ziele müssen her! Hier wird sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht! Der nächste Lauf soll der Münz-Silvesterlauf in Montabaur sein – also wird weiter trainiert. Die Zeit beim 10er wird verbessert. Und dann gehe ich mein nächstes größeres Ziel an – der HM, irgendwann unter 2h!

In diesem sportlichen Sinne…
…keep on running!

Liebe Grüße, eure Claudia

 

 

 

 

Lauftagebuch – Trail, mal was Neues!

12.10.2014 Training (10km unter 60min) DL leicht 60 min

Nach der Schlappe beim Intervall brauchte ich heute dringend was ganz anderes, was neues … etwas für die Seele! Denn eines ist mir klar geworden: ich laufe nur für mich! Also tu ich nur das, was mir gut tut!

Und bei dem herrlichen Wetter wollte ich raus in die Natur, goldgelbe Blätter sehen, durch die die Sonne hindurchblinzelt, raschelndes Laub unter den Füßen, durch Dick und Dünn und viel Abwechslung. Also rein in die Trailschuhe und los …

Die Strecke fing auf einer ehemaligen stillgelegten Kreisstraße an. Viel Platz zum Warmlaufen und die Sonne genießen. Dann ging’s ein Stück über Feldwege bis zum nächsten Ort, quer durch die Gassen in Richtung Holzbachschlucht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, ist ausgeschildert und ich bin trotzdem falsch abgebogen, tztztz….

Im Wald angekommen wurde der Boden schnell matschig, unter dem verrottenden Laub versteckten sich viele Stolperfallen, da muss man höllisch aufpassen wo man hintritt! Der Pfad wurde enger, den Brennnesseln konnte ich nicht mehr ausweichen. Was soll’s, kommen eben zu den Mückenstichen von gestern noch Nesselpusteln dazu, juckt alles ganz wunderbar … hehe. Meine Unterschenkel sind aktuell keine Augenweide ;-)

Und dann wurde es so richtig schön idyllisch :-)
Der Weg entlang des Holzbachs wird steil, mit vielen glitschigen Wurzeln und rutschigen Steinen, ist recht schmal und an der Seite schön abschüssig – Talfahrt sicher wenn man nicht aufpasst ;-)
Blöd war nur – es war Sonntag! Doch einige Wanderer unterwegs, die mit ihren Stöcken wie ‘ne Karawane durch die Schlucht wuselten. Und da musste erst mal dran vorbeikommen! Da nützt kein “Achtung”, oder “Bitte mal vorbeilassen”, … oder gar
“Vooooorsicht”. Neeeeee …. wenn die Lieselotte und die Brunhilde mit ihrem Otto und Karl-Friedrich durch die Wälder ziehen, da sehen und hören die nix! Hä? Wat is?
Na gut, hier muss man ja auch nicht unbedingt mit Läufern rechnen ;-)
Jedenfalls haben die mir meine pace versaut :-)
Aber egal, ich genoss die Aussicht auf den rauschenden Holzbach und schwitzte doch ganz ordentlich beim Trail bergauf, ist schon was total anderes! Die Beine brannten und ich war gar nicht sooooo böse wenn mich mal einer ausbremste, die Pause kam eigentlich ganz gelegen, hihi … wenn man nur relativ ebenes Gelände gewohnt ist (was hier im WW halt so “eben” heißt) muss man sich an so ‘ne Stolpergasse erst mal gewöhnen – man muss sich echt konzentrieren!

Aus der Schlucht raus ging’s dann wieder über Wald- und Feldwege, schön breit – aber leider gnadenlos bergauf! Und das Trail-Stück hatte die Beine echt ein bisschen schwer gemacht, und so richtig flott lief’s dann nicht mehr – aber es sollte ja sowieso ein Genießer-Lauf werden. Und so trabte ich weiter … bis ich wieder eine Engstelle passierte. Der Weg verzottelte sich irgendwie im Unterholz bis ich plötzlich nur noch querliegendes Geäst vor mir sah. Also ab durchs Gestrüpp, bis ich irgendwie wieder auf einen asphaltierten Weg gelangte.
Laut Trainingsplan war ich jetzt eigentlich fertig – nützt bloß nicht viel, wenn das Auto 3 Kilometer weiter weg parkt.
Also fröhlich weiter traben … wieder in den Wald … wieder über einen Pfad … wieder über Stock und Stein … rauf und runter!
Hehe, meine Abwechslung hab ich bekommen!

Und die letzten Kilometer über die Straße, in den Ort rein und …
ich hatte fertig!
Ein richtig gelungener Lauf!

Ich grüß euch heute fröhlich,
habt einen schönen Abend

 

Lauftagebuch: Intervall….ihr wisst schon

10.10.2014 Training (10km unter 60min) Intervall

oh Mann….
Ich war sooo motiviert, Petrus hatte mitgespielt – es blieb trocken, sogar die Sonne kam raus, ich hatte Zeit, ich hatte Urlaub …
aber es wurde ein solcher Katastrophenlauf!

20 Min. einlaufen … ich merkte schon schnell, dass ich zu warm angezogen war, das Langarmshirt war zu dick, Hitzewallungen störten mich gewaltig! Ich hatte die falschen Schuhe gewählt, wenig Dämpfung auf Asphalt, fühlte sich nicht gut an … ich hatte viel zu wenig (gar nichts???) getrunken, das machte sich schnell bemerkbar!

Und dann diese nervige Tussi im Handy … “3, 2, 1,  erstes Intervall – zwei Minuten schnell” – da hatte ich schon keinen Bock mehr! Aber gut … Intervall ist Intervall, und ich verfolge ja ein Ziel. Also Tempo angezogen … und Seitenstechen bekommen! Nach einer Minute Tempo wieder rausgenommen, normal weitergelaufen.
Diese penetrante Stimme “noch 20 Sekunden, schnell….”, “noch 10 Sekunden, schnell”, … ja ja ja.

Aus den ersten drei Minuten langsam wurden also vier und sofort hörte ich schon wieder “3, 2, 1, … zweites Intervall, zwei Minuten schnell” , ja ja ja ich mach ja schon! (soll Laufen nicht eigentlich Spaß machen ?!?) Ich werde wirklich schnell – bis ich feststelle, dass sich meine Laufstrecke in eine Schlidderbahn verwandelt hat. Ich laufe die Intervalle meist auf einer stillgelegten Bahntrasse, die asphaltiert ist. Super, solange es nicht regnet und Berge von Laub da rumliegen! Ich komm ins Rutschen und verdreh mir leicht den Knöchel – verdammt !!!!! “noch 30 Sekunden – noch 20 Sekunden – noch 10 Sekunden – 3, 2, 1,  puuuuhhhhh !

Ich gehe! Ich mache eine GEH-PAUSE !!!!! Wann bitte schön ist mir das zuletzt passiert???

Schön, es fehlen noch drei Intervalle schnell. Die zieh ich irgendwie durch, mittelschnell, denn ich rutsche immer wieder… ich bekomm keine Luft, mein Puls ist viel zu hoch…

Als endlich die 20 Minuten Cooldown eingeläutet werden, mach ich Pausen zum fotografieren. Die Wochenaufgabe der RT-Laufgruppe lautet “Licht und Schatten” haha….ich zieh mir meine Kapuze über den Kopf und denke  “ja, genauso fühle ich mich jetzt gerade!” Meine absolute Schattenseite! Alles reine Kopfsache, nicht wahr? Ich bin enttäuscht, von mir selbst … Wenn nichts im Kopf ist, was die Laune hochhält wird das schwierig…
Noch schnell ein Bild vom Tunnel, durch den ich grad laufe, und dann nach Hause. Mein Puls rast, ich fühl mich mies, ich breche den Lauf nach 59 min ab, sollten eigentlich 65 min werden. Die Luft ist raus …

bööhh       Licht Schatten Tunnel

 

Vor dem Duschen poste ich noch die Wochenaufgabe-Bilder in Facebook und erdreiste mich, meine Laune zu beschreiben! Ohne weitere Erläuterung! Unerhört! Na wie gut, dass die meisten RTler das hier nicht lesen mussten :-D

keep on running! Ich grüße und verspreche bessere Laune!

 

Lauftagebuch – 15 km Gedankenfetzen

05.10.2014 Training (10km unter 60min) DL leicht 90 min

Ich bin heute eine längere Runde allein gelaufen, 90 min, das heißt mittlerweile 15 km. Ohne Geplauder, Ablenkung, … ohne Musik.

Dabei war mein Kopf relativ leer, daher diesmal kein großes Thema, sondern ein paar lose Gedankenfetzen:

Figur: als ich zu Hause gestartet bin, hab ich kritisch in den Spiegel geschaut und festgestellt “an mir ist nix mehr dran” ! Ich laufe definitiv nicht um abzunehmen, im Gegenteil. Ich muss aufpassen, dass ich genug futtere, um nicht zur Bohnenstange zu werden … zum Beweis:

:vorher da ist bald kein Arsch mehr in der Hose ;-)

Begegnungen: unter den vielen netten Menschen, die heute meinen Weg gekreuzt haben, war ein älterer Opi; der hat mir doch tatsächlich mit seinem Spazierstock den Weg versperrt und wollte Wegezoll ! :-) Ging dann Gott sei Dank doch ohne … und als ich falsch zum See abgebogen bin, stand da ein aufmerksamer Bürger und hat mir die Richtung gezeigt “Maadsche, dau muss do lang laafe!” – oder so ähnlich, Wäller Platt ist nicht meine Stärke :-D, laufen ist gesellig…

Eltern: mir kam ein Foto in den Sinn … Läuferpapi mit Kind … und ich musste an meinen Vater denken, der ist früher auch bei Volksläufen gestartet, eine uralte Kindheits-Erinnerung, schießt mir einfach so durch den Kopf, aus dem Nichts, ich hab keine Ahnung wie schnell der wohl war? Leider kann ich ihn nicht mehr fragen, er lebt nicht mehr, wurde nur 38 Jahre alt … meine Mutter ist ihm vor zwei Jahren gefolgt … mit 61 Jahren … genießt euer Leben und lauft was das Zeug hält, ihr habt nur dieses eine!

Haustiere: neidisch bin ich auf alle Hundebesitzer! Ich hab heute so tolle Tiere gesehen .. wenn ich die Zeit für so ein Tier hätte! Laufen mit Hund ist doch traumhaft … Nichts gegen meine Katzen, aber wenn ich an meine neu tapezierte Küche denke und was die beiden Teufel mit der alten Tapete angestellt haben :-(  oje…

Und so plätscherte die Zeit dahin, ich lief und lief und lief … und am Ende war ich recht zufrieden, dass die pace jetzt auch auf längeren Strecken unter 6 liegt.

RT 15 Karte RT 15er

Ich grüß euch aus dem Westerwald! keep running …

nachher

Lauftagebuch – Intervall…ist ein Arschloch

03.10.2014 Training (10km unter 60min) Intervall…

…und dieses Intervall ist heute echt ein Arschloch! Pardon…
Heute ist Tag 41 des Trainings und auf dem Plan steht ein Intervall, puuuhhhh…. ich bin kein Freund von dieser Art Schinderei.
Insbesondere mit ‘ner Pizza im Bauch und an einem herrlich faulen Feiertag bei tollstem Sonnenschein – aber was muss das muss!

Also Schuhe an und los … leider alleine. Denn wenn möglich, nehme ich als Motivation und Tempomacher meinen Schatz auf dem Fahrrad mit. Der fährt dann voraus und ich hechele hinterher ;) Ich versuche allerdings noch ihm beizubringen, dass er mich auch mal anschreien muss,  damit ich meinen Popo schneller bewegt kriege – er ist einfach zu nachsichtig! :-)
Aber heute wird bei uns die Küche renoviert, und mein Schatz bleibt bei unsrem fleißigen Helferlein, das grade emsig die neuen Tapeten an die Wände bringt…

Also geht’s alleine los. Der Plan sagt “EL 20 min, 5×3 min schnell mit 5×3 min TP, AL 20 min”. Beim Einlaufen ist noch alles easy, aber schon das erste Intervall breche ich vorzeitig nach 2 Minuten ab, der Kopf will einfach nicht!
Das zweite und dritte Intervall sind besser, aber mehr als 13,5 km/h im schnellen Teil wollen es einfach nicht werden … ich fühle mich wie ein bockiges Pferd, das partout nicht schneller laufen will.

Das vierte und fünfte Intervall haben den eindeutigen Vorteil, dass die Strecke hier etwas abfällt und sich das Tempo besser halten lässt.
Aber ich brauche echt jemanden, der mir mal Feuer unter den Hintern macht. Ich merke, dass da eigentlich mehr drin ist – wenn ich mehr Biss hätte und mal richtig kämpfen würde !!! Und das ärgert mich ohne Ende! :-(

Aber immerhin hab ich insgesamt mein Tempo verbessert – Rekord auf 10 km – 57:39 min!    Freu !!!

RT RekordFive  High five auf den Rekord!

Und eigentlich ist das ja mein aktuelles Ziel, die 10 unter ‘ner Stunde.

Und so sieht übrigens die Auswertung des Laufs auf der TOMTOM aus:

TOMTOM Höhe und Tempo TOMTOM Puls TOMTOM Pulszonen TOMTOM Übersicht

Bis zum nächsten Mal…. keep running!

 

 

Lauftagebuch

30.09.2014 Training (10 km unter 60 min) DL leicht 40 min

Heute ganz nach dem Motto “besser spät als nie” …
Verabredet war ich für 17.00 Uhr, gleich nach der Arbeit, mit Vanessa. Die Laufklamotten schon im Auto, mit der festen Absicht gleich nach Feierabend loszudüsen.

Um 16 Uhr war klar: kein pünktlicher Feierabend,
Um 16.30 Uhr war klar: Überstunden sind fällig
Um 17.00 Uhr war klar: das ist ein Scheiß-Arbeitstag, Kopfschmerzen machen sich breit
um 17.30 Uhr hock ich immer noch im Büro und denk “super, das war’s – gleich wirds dunkel…”
um 18.00 Uhr schleich ich mit hängendem Kopf aus dem Büro, völlig lauf-unmotiviert…

Aber im Auto lacht mich meine Sporttasche an … kurze Message an Vanessa “haste noch Lust” ? Ja logo!
Also nix wie hin zu ihr, schnell umgezogen…und ab auf die Piste!

Und mit jedem Meter wird der Feierabend schöner – mit jedem Kilometer das Grinsen breiter! :-D

Und als wir nach lockeren 40 Minuten zurück sind überredet mich Vanessa sogar noch die “Wochenaufgabe” zu machen, hihi… passt grad zufällig  (“Laufe in neonfarbenen Klamotten”)

Was bin ich froh, dass ich doch noch gelaufen bin! Der Kopf ist frei …

fast …

aber wirklich nur fast ….

… es fehlen noch viele viele Kilometer …

…bis zu welchem Ziel eigentlich???

…ich werde es rausfinden…