Mein erstes Mal…

Erinnert ihr euch an euer ERSTES MAL ?

Ich mich schon – ist etwa 25 Jahre her ;-)

STOP !Foto Urkunde

Mein ERSTES MAL … die Teilnahme an einem Laufevent!

Jaaaaa … DAS ist natürlich etwas ganz anderes – ist noch gar nicht lange her! Aber es war trotzdem ein typisches ERSTES MAL, ich war unerfahren, aufgeregt, neugierig…und heiß drauf :-D

Am 24.05.2014 startete ich als blutiger Anfänger, praktisch untrainiert beim Münz Extremlauf! 15 Kilometer, 15 Hindernisse…von Ransbach-Baumbach nach Höhr-Grenzhausen!

Andere beginnen mit dem Laufen, trainieren eine zeit lang und überlegen dann ob und wann sie sich nun bei einem offiziellen Volkslauf anmelden. Ich hab’s anders herum gemacht, hab mich angemeldet und dann angefangen mal zu trainieren. Typisch Claudia! Setz mir ‘ne Idee in den Kopf und ich zieh das durch – gnadenlos!

Ich bin im Team Mixed gestartet, mit meinen drei Laufbuddies Vanessa, Martin und Dominik. Ich war die Oma der Truppe ;-) und hatte mächtig Schiss, dass ich mit den dreien nicht mithalten kann. Aber eines war uns von Anfang an klar: einer für alle – alle für einen! Und wenn jemand nicht mehr kann wird er weitergetragen :-)

Team Body Combat go go go go go !!!

Wir begannen zu laufen, erst jeder für sich, dann in der Gruppe. Erst acht, dann zehn, dann zwölf Kilometer. Was war ich stolz! Ich war bis dahin nie weiter als acht Kilometer am Stück gelaufen! Wir hatten zur Vorbereitung knapp zwei Monate und was soll ich sagen? Es ist einfach unglaublich wie schnell man sich anfangs verbessern kann! Wir haben uns die runtastic-app runtergeladen und haben unsere Fortschritte bestaunt – aus der anfänglichen 7er pace war irgendwann eine 6.30er pace geworden. Unser Ziel (wie niedlich!) war eine Zeit unter zwei Stunden – und vor allem: ankommen! egal wie!

Ich hab mir damals ständig Blasen gelaufen und hab mir die Füße komplett bandagiert, Dominik hatte Probleme mit der Achilles-Sehne. Egal, immer weiter trainiert…

Zu guter Letzt sind wir sogar die Original-Strecke test-gelaufen, incl. der Bachdurchquerung! Mannomann was haben die Leute doof geguckt! hahahaha…..

Es war alles so aufregend, alles eben wie beim ERSTEN MAL..Starterpaket abholen, Klamotten planen, mit oder ohne Brille laufen? Trinken vorher – wann und wieviel? Essen vorher – was, wann, wieso ;-) wo und wann starten wir? HILFE!!!!!

Und am Tag X war dann alle Aufregung vergessen und wir haben es einfach nur mit ganz ganz viel Spaß genossen. Wir sind ganz hinten im Starterfeld gestartet, damit wir niemanden aufhalten – was ein understatement! Und dann haben wir doch tatsächlich einige Leutchen überholt :-)

Von wegen …”das Beste kommt zum Schluss”…

Das Beste kommt zum Schluss

Die Hindernisse waren zugegebenermaßen total harmlos und verhinderten bestenfalls, dass die Schnellsten nicht unter einer Stunde ins Ziel kamen…aber hey – es waren Hindernisse! (wie auch das Trinken an der Versorgungsstation – nicht jeder kann während des Laufens den Becher leeren, gell Martin? ;-) )

Wir bewältigten Heuballen,  Wassergräben, den Bach, steile Serpentinen, eine Bretterpyramide, eine Hüpfburg (erste Sahne!), einen Kriechtunnel, Treppen, einen LKW-Anhänger, Autoreifen…

Und dann, nach 1:51:46,73 Std. …das erste wohlverdiente Weißbier nach dem Zieleinlauf! Geil!

Es war nur ein kleiner Volkslauf – aber wir waren die Größten!

und wir haben Blut geleckt…und beim ERSTEN MAL bleibt es nicht!

Was ja nicht heißt, dass die nächsten Male nicht noch schöner und besser werden – eben wie im richtigen Leben ;-)

 

 

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