Alle Beiträge von Claudia Marx

Jahrgang 1972 Laufheimat: Westerwald

Lauftagebuch

22.09.2014, Training Tag 37 (10km, 60min), DL leicht 30 min

heute mal die neuen Treter – die Asics Fujitrabuco 3 – ausprobiert, laufen wie am Schnürchen! Ich war ja etwas unsicher wegen der Größe (40), da meine Nimbus sogar 41,5 sind, aber alles gut…und mit dem Goretex gibt’s jetzt keine nassen Füße mehr :-) und ganz wichtig für Frau – schön sind die auch hihi :-)

Strecke: kleine Westert-Runde, mit Vanessa, pace 5:57 ist ok, Puls 148 mit max 159 könnte tiefer sein, aber das Wetter war Bombe – super klare Luft, schön kühl, in die untergehende Abendsonne gelaufen…ich muss bald mal über Licht nachdenken, ich werde testen mit Taschenlampe zu laufen, Stirnlampe schreckt mich irgendwie ab….mal sehen…

 

 

 

Runtastic Orbit – sinnvoll oder Schnickschnack?

Hallo zusammen!

Ein total verregneter Sonntag … die beste Gelegenheit euch den “Orbit” von Runtastic vorzustellen. Wenn man die Rezessionen der Fachwelt hierzu liest, ist der Orbit eines der besten unter den Fitness-Armbändern. Aber was kann er wirklich? Und lohnt sich die Anschaffung? Immerhin kostet das Ding schlappe 119 €!

Bevor ich euch meine persönliche Meinung verrate – hier zunächst mal die Fakten:

  • das Zubehör:
    • der kleine Orbit-Computer selbst, ein Winzling, wasserdicht (!) kann sogar beim Duschen und Schwimmen benutzt werden – hab ich nicht ausprobiert (meine Aktivitäten beim Duschen braucht der nicht aufzeichnen ;-) )
    • zwei Armbänder aus weichem Kunststoff, in schwarz und blau, angenehm zu tragen und leicht zu reinigen, selbst für meine dünnen Ärmchen hat das Band genug Löcher, Extralob!   ähm, dicke Arme passen sicher auch rein :-), mit praktischem Klick-Verschluss (weitere Armbänder in Zusatzfarben kann man kaufen, im 3er Set 29,99€)
    • ein Clip, mit dem man den Orbit überall an die Klamotten, den Gürtel etc. anclippen kann (ganz praktisch, wenn man das Ding ein bisschen verstecken möchte, um nicht immer diese blöden Fragen hören zu müssen…”Ist das nicht so ein Fitness-Ding? Was kann das????” )
    • ein Ladekabel, dessen Ende ist magnetisch, so kann man den Orbit – der superleicht ist – einfach andocken … und schon lädt das Dingelchen, in ca. drei Stunden ist es aufgeladen und hält dann vier bis fünf Tage, so genau hab ich nicht drauf geachtet.

Man lädt sich die App “Runtastic me” (für Äpfel und Androide) kostenlos runter und legt ein Benutzerprofil (incl. Alter, Größe, Geschlecht und Gewicht) an – wenn man die Runtastic-App schon nutzt, übernimmt die “Me-app” die Daten von dort. Die Synchronisation zwischen Orbit und Smartphone läuft per Bluetooth Smart.

Screen Lade DatenScreen Startmenü

Und das wertet der Orbit aus:

  • Schritte (wobei es sich hier nicht um einen wirklichen Schrittzähler handelt, sondern es werden gewissen Bewegungseinheiten gemessen, die annähernd wie Schritte gezählt werden, wenn man den Arm hektisch hin und her bewegt, wird dies auch als Schritt gewertet), man kann eine Zielvorgabe machen (hier: 8000 Schritte) und sieht im Vergleich die Schrittanzahl des letzten Tages, unten im Bild: eine Zeitleiste, auf der ersichtlich ist, wann man wie viele Schritte getan hat (ich sitz grad am PC, tut sich also nix ;-) )

Screen Schritte

  • Aktive Minuten , für mich hat sich noch nicht wirklich ergründet, was hier als “aktiv” gewertet wird, eine gewisse “Schritt”-Anzahl ist wohl vonnöten, aber ich persönlich finde dieses Menü total überflüssig

Screen Aktive Minuten

  • Kalorien, errechnet sich der Orbit aus den gemessenen Aktivitäten und den persönlichen Daten wie Gewicht, Größe…. die grünen Balken zeigen die verbrauchten Kalorien im Zeitstrahl, die blaue gestrichelte Linie zeigt die addierten Gesamtkalorien, die Du schon verbraucht hast – oder auch nicht ;-), auchhier ist eine persönliche Zielvorgabe möglich

Screen Kalorien

 

  • Distanz, errechnet sich aus den gezählten Schritten, wieder mit Vergleich zum Vortag, und unten im Bild wie gehabt, Zeitverlauf und bisherige Gesamtdistanz

Screen Distanz

  • Schlafeffizienz, hier wird es interessanter! Wenn man schlafengeht, drückt man einmal lang auf die einzige Taste des Orbits um zu signalisieren “jetzt wird geschlafen”, ab diesem Moment wird die Schlaf-Aktivität erfasst (über die Bewegungsrate) die Wachphase ist rot gekennzeichnet, leichter Schlaf ist orange, und Tiefschlaf ist grün angezeigt. Ich hab mal zwei Beispiel-Nächte rausgepickt: heute Nacht hab ich um 22:49 auf “Schlaf” umgestellt, war zunächst noch ein bisschen wach ;-) und bin dann in einen leichten Schlaf gefallen, meine Schlafeffizienz lag bei 95%, meist hab ich tief geschlafen, zwischendurch gab es immer mal wieder Phasen mit leichtem Schlaf, gegen halb acht bin ich kurz wach gewesen (rote Linie) und weil heute ein verregneter Sonntag ist, hab ich bis 9:20 im Bett gelegen hihi, dann war das Frühstück fertig! :-) unten im Bild ein weiteres Gimmick: der Orbit hat einen Tageslicht-Sensor, die dünne blaue Linie zeigt an wie viel Tageslicht ich grade abbekomme, die senkrechten gelben Linien zeigen (so glaube ich?) Sonnenauf- und untergang an. Ach ja … im zweiten Bild eine typische Nacht während der Woche, viel zu spät ins Bett, nicht sofort eingeschlafen, und viel zu früh wieder raus aus den Federn, insgesamt nur 6:12 h Schlaf, davon nur 5h Tiefschlaf – sowas ist ungesund!

Screen Schlaf 2 Screen Schlaf

Darüber hinaus zeigt der schlaue Orbit auch die Aktivitäten an, die man über die normale Runtastic-App gestartet hat, im zweiten Bild sieht man unten das Logo für Kampfsport (Mittwoch ist Combat-Tag, yeah).

Das kleine OLED-Display des Orbits selbst zeigt einem nach einmaligem Drücken des einzigen Menüknopfes zunächst die Uhrzeit an – weshalb ich den mittlerweile auch oft einfach als Uhr nutze – jedes weitere Drücken zeigt zurückgelegte Schritte, verbrauchte Kalorien und aktive Minuten an.

Übrigens: bei zweimaligem Drücken, kann man den “Happy-Tracker” aktivieren, man kennzeichnet dann besonders glückliche Momente ?! Im Display erscheint ein Smiley, … na wer DAS braucht …

Der Orbit hat im übrigen eine Alarmfunktion - mit Vibration in den neuen Tag!

Und wer zu lange inaktiv ist bekommt über den “Inaktivitäts-Alarm” auch ‘ne Vibration verpasst! Nach einer Stunde trägem Rumhocken ist dringend Bewegung angesagt ;-) ! Nachts im Schlafmodus ist das natürlich anders….hehe

Mit der Orbit-Connect-Funktion dient der Orbit weiterhin als zweites Display für die runtastic-App und zeigt z.B. dem Läufer die Daten der App auf dem Armband, man muss das Handy nicht herausholen um die Daten zu sehen.


 

Und was halte ICH nun vom Orbit?

Für mich war das Ganze ein Frustkauf, eine fiese Erkältung hatte mich vom Laufen abgehalten und eine Ersatzbefriedigung musste her, da kam die Orbit-Werbung gerade recht…

Ich finde für 119€ ist das Ding ganz schön teuer. Das Geld ist in eine gute Pulsuhr sicher viel besser investiert – aber die hab ich ja schon ;-) – also hier kurz und knackig mein Resumé:

  • Positiv:
    • das Armband ist bequem, stört auch nachts nicht
    • man wird tatsächlich inspiriert, sich mehr zu bewegen, sei es zwischendurch mal aufzustehen oder das Auto drei Meter weiter weg zu parken, oder einen extra Spaziergang einzuplanen
    • die Auswertung des Schlafrhythmus ist richtig interessant und hilfreich
  • Negativ:
    • zu teuer
    • keine Herzfrequenzmessung, brauch ich persönlich aber nicht, weil ich eine Pulsuhr ohne Gurt habe, die auch am Handgelenk misst

Ein nettes Spielzeug für Spielkinder und Statistik-Spinner wie mich, aber nichts was man wirklich haben muss!

Noch Fragen? Einfach hier lassen, werden gerne beantwortet! :-)

 

 

 

 

 

Lauftagebuch: Testlauf Hachenburger Löwenlauf

20.09.2014

Heute stand auf meinem runtastic-Trainingsplan das “Testrennen” für den 10-km-Lauf an. Das wäre dann ein Intervall gewesen – 3×12 min. mit ner pace von 5.50 bis 6.00 und dazwischen 3 min aktive Pause. Aber das war mir ehrlich gesagt zu langweilig, ich wollte den kompletten Lauf checken.

Also bin ich mit Martin – dessen Ziel ist wohl eher unter 55 zu kommen :-p – die Runde einfach mal zügig abgelaufen. So zügig das eben mit Seitenstechen und müden Beinen geht. Unterm Strich bin ich ganz zufrieden, die 10 km unter 60 sind geschaftt, nun würde ich gerne den gesamten Lauf unter ner Stunde finishen. Und wenn ich einen guten Tag erwische, sollte das eigentlich drin sein. Man sollte sich die Ziele nicht zu hoch setzen, aber eben auch nicht zu niedrig!

runtastic 20.09.14 2 runtastic 20.09.14

Mit dem Wetter hatten wir übrigens Glück, heute morgen ist noch dicker Nebel durch die Landschaft gewabert. Aber heute nachmittag hat doch tatsächlich die Sonne geschienen, und die paar fetten Gewitterwolken, die bedrohlich vor sich hin grummelten haben sich höflich zurückgehalten. Lediglich ganz zum Schluss, kurz vorm Ziel am Hachenburger Löwenbrunnen fing’s leicht an zu tröpfeln.Hachenburg Löwenbrunnen Hachenburg Marktplatz

So darf das Wetter dann am 18.10. auch gerne sein!

Ach ja…die neue Cap ist regentauglich :-)

Mein erstes Mal…

Erinnert ihr euch an euer ERSTES MAL ?

Ich mich schon – ist etwa 25 Jahre her ;-)

STOP !Foto Urkunde

Mein ERSTES MAL … die Teilnahme an einem Laufevent!

Jaaaaa … DAS ist natürlich etwas ganz anderes – ist noch gar nicht lange her! Aber es war trotzdem ein typisches ERSTES MAL, ich war unerfahren, aufgeregt, neugierig…und heiß drauf :-D

Am 24.05.2014 startete ich als blutiger Anfänger, praktisch untrainiert beim Münz Extremlauf! 15 Kilometer, 15 Hindernisse…von Ransbach-Baumbach nach Höhr-Grenzhausen!

Andere beginnen mit dem Laufen, trainieren eine zeit lang und überlegen dann ob und wann sie sich nun bei einem offiziellen Volkslauf anmelden. Ich hab’s anders herum gemacht, hab mich angemeldet und dann angefangen mal zu trainieren. Typisch Claudia! Setz mir ‘ne Idee in den Kopf und ich zieh das durch – gnadenlos!

Ich bin im Team Mixed gestartet, mit meinen drei Laufbuddies Vanessa, Martin und Dominik. Ich war die Oma der Truppe ;-) und hatte mächtig Schiss, dass ich mit den dreien nicht mithalten kann. Aber eines war uns von Anfang an klar: einer für alle – alle für einen! Und wenn jemand nicht mehr kann wird er weitergetragen :-)

Team Body Combat go go go go go !!!

Wir begannen zu laufen, erst jeder für sich, dann in der Gruppe. Erst acht, dann zehn, dann zwölf Kilometer. Was war ich stolz! Ich war bis dahin nie weiter als acht Kilometer am Stück gelaufen! Wir hatten zur Vorbereitung knapp zwei Monate und was soll ich sagen? Es ist einfach unglaublich wie schnell man sich anfangs verbessern kann! Wir haben uns die runtastic-app runtergeladen und haben unsere Fortschritte bestaunt – aus der anfänglichen 7er pace war irgendwann eine 6.30er pace geworden. Unser Ziel (wie niedlich!) war eine Zeit unter zwei Stunden – und vor allem: ankommen! egal wie!

Ich hab mir damals ständig Blasen gelaufen und hab mir die Füße komplett bandagiert, Dominik hatte Probleme mit der Achilles-Sehne. Egal, immer weiter trainiert…

Zu guter Letzt sind wir sogar die Original-Strecke test-gelaufen, incl. der Bachdurchquerung! Mannomann was haben die Leute doof geguckt! hahahaha…..

Es war alles so aufregend, alles eben wie beim ERSTEN MAL..Starterpaket abholen, Klamotten planen, mit oder ohne Brille laufen? Trinken vorher – wann und wieviel? Essen vorher – was, wann, wieso ;-) wo und wann starten wir? HILFE!!!!!

Und am Tag X war dann alle Aufregung vergessen und wir haben es einfach nur mit ganz ganz viel Spaß genossen. Wir sind ganz hinten im Starterfeld gestartet, damit wir niemanden aufhalten – was ein understatement! Und dann haben wir doch tatsächlich einige Leutchen überholt :-)

Von wegen …”das Beste kommt zum Schluss”…

Das Beste kommt zum Schluss

Die Hindernisse waren zugegebenermaßen total harmlos und verhinderten bestenfalls, dass die Schnellsten nicht unter einer Stunde ins Ziel kamen…aber hey – es waren Hindernisse! (wie auch das Trinken an der Versorgungsstation – nicht jeder kann während des Laufens den Becher leeren, gell Martin? ;-) )

Wir bewältigten Heuballen,  Wassergräben, den Bach, steile Serpentinen, eine Bretterpyramide, eine Hüpfburg (erste Sahne!), einen Kriechtunnel, Treppen, einen LKW-Anhänger, Autoreifen…

Und dann, nach 1:51:46,73 Std. …das erste wohlverdiente Weißbier nach dem Zieleinlauf! Geil!

Es war nur ein kleiner Volkslauf – aber wir waren die Größten!

und wir haben Blut geleckt…und beim ERSTEN MAL bleibt es nicht!

Was ja nicht heißt, dass die nächsten Male nicht noch schöner und besser werden – eben wie im richtigen Leben ;-)